Archiv der Kategorie 'queer'

06.03.: Smash Homophobia Soliparty in Berlin

Auf dem Blog von Smash Homophobia findet sich folgende Einladung zu einer Soliparty am kommenden Wochenende:

Im November 2007 wurden wir von einer Gruppe homophober Arschlöcher zusammengeschlagen. Zuvor hatten sie die Gäste einer Queer-Party, auf der wir auch waren, als “Arschficker” und “Schwuchteln” beschimpft. Als Wir sie fragten ob sie was gegen Schwule hätten und zu ihnen meinten sie sollen aufhören so was zu rufen, griffen sie uns an. Der Prozess ist gelaufen und die Anwaltsrechnung muss beglichen werden. Wir würden uns freuen, wenn ihr darum am 6.März auf ein Getränk und ne runde Tanzen in die Meuterei vorbeikommt.

Dj_anes: Alltimes, Trash: Yonina & Dico-Basti / Radio Gaga / No Name DJ-Team
Drum’n’Bass: Ni-Colette (Jump up)

6.März 2010 / ab 21 Uhr / Meuterei / Reichenberger Str. 58

04.-06.03.: Who Cares – Queer-feminismus und Ökonomiekritik

Vom 04. bis zum 06.03. findet in Berlin in diversen Räumlichkeiten in Neukölln und Friedrichshain ein Event unter dem Titel „Who Cares – Queer-feminismus und Ökonomiekritik“ statt. Detailierte Informationen und ein Programm findet ihr [hier]. Hier schon mal ein kleiner, einleitender Text:

Wir freuen uns, Euch mit einem 27-teiligen Programm zu unserem Diskussions- und Vernetzungsevent in die Werkstatt der Kulturen und in den Jugendclub Manege einzuladen. Dieses Programm ist das Ergebnis eines längeren Prozesses queer-feministischer und ökonomiekritischer Auseinandersetzungen auf dem Stand heutiger akademischer und aktivistischer Debatten und hoffentlich über diese hinaus.

Wir wollen gemeinsam mit Euch diskutieren, welche Brisanz und Wichtigkeit queer-feministische Positionen für eine Ökonomie- und Gesellschaftskritik haben. Wir wollen überlegen, wie wir die kapitalistische, heteronormative und gesellschaftliche Reproduktion analysieren und kritisieren können. Und wir wollen uns eine alternative Gesellschaft vorstellen, die jenseits von Ausschlusskriterien wie Klasse, Geschlecht, Nationalität oder fragwürdigen, individuellen Fähigkeiten ein gutes Leben für alle anstrebt. Mit welcher gemeinsamen politischen Praxis und Kritik kommen wir dem ein Stück näher und wer können unsere potenziellen Bündnispartnerinnen und Bündnispartner hierfür sein?
Die Verschränkungen von Ökonomie, Geschlecht und heteronormativer Gewalt bilden dabei einige der zentralen Achsen unserer Auseinandersetzungen. Wir beziehen uns solidarisch-kritisch auf eine lange Tradition verschiedener feministischer Auseinandersetzungen und Forderungen. Diese reicht von den Anfängen der bürgerlichen Frauenbewegung, über die feministische Ökonomiekritik der zweiten Frauenbewegung, bis hin zu jüngeren Ansätzen einer radikalen Dekonstruktion heteronormativen Arbeitsteilung.

Auf dem Event erwarten Euch verschiedene Veranstaltungsformate, zum Beispiel Podiumsdiskussionen, Foren, Workshops, Filmabende und sogar eine tosenden Party! Wir bemühen uns, ein Klima zu schaffen, in dem fair, solidarisch, einschließend, kritisch, lustvoll und nachvollziehbar für alle miteinander diskutiert wird. Teilt uns mit, welche Sprachen anwesend sind, wir werden uns nach Möglichkeit um Übersetzung kümmern. Bringt eure Kinder, Freundinnen und Freunde, stichhaltige Argumente, gute Laune und am besten auch noch etwas zu Essen für unser gemeinsames Buffet mit.